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Einwohner
In früheren Zeiten gab es in Oppeln Hochmoor, dass von den Bewohnern nach und nach abgetorft wurde. Das heißt, der Torf wurde abgegraben und dann als Brennstoff genutzt oder verkauft. Außerdem lebten die Oppelner Einwohner noch vom Verkauf des Hafers. Der Hafer konnte in dem
Marschboden gut gedeihen und wurde dann teilweise zu Grütze verarbeitet. Heute arbeitet der größte Teil der Bevölkerung Oppelns in Stade, Cuxhaven, Otterndorf und Hemmoor. Nur noch drei Betriebe leben ausschließlich von der Landwirtschaft.
Durch den Torfabbau liegt Oppeln teilweise 0,50 m unter dem Meeresspiegel, was zur Folge hatt, dass sich in regenreichen Zeiten das Wasser des südlich gelegenen
Balksees und der nahen Wingst dort sammelt.
Die Oppelner Einwohner hatten früher immer mit dem Wasser zu kämpfen. Durch Eindeichen, Ziehen von Gräben, Schleusenbau, den Bau des Neuhaus-Bülkauer Kanals 1853 und den Bau des Schöpfwerkes bei Neuhaus ist dieses Problem größtenteils beseitigt worden.
Mit jeder Auswanderungswelle in unserem Gebiet wanderten auch Oppelner Bürger aus. Einige von ihnen trugen durch eine Spende dazu bei, dass das abgebrannte Kirchturmdach 1926 nach zehn Jahren wieder aufgebaut werden konnte.
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